Zu Besuch bei Schümmer Container & Entsorgungsdienste
Von steigenden Energiepreisen bis zur Umstellung auf alternative Antriebe.
Zu Besuch bei Schümmer Container & Entsorgungsdienste
Medizinische Versorgung ist essenziell – gerade im Notfall kommt es auf schnelle und vor allem bestmögliche Hilfe an. Doch die Realität sieht häufig anders aus: Überlastete Notaufnahmen sind längst keine Ausnahme mehr. Ein Grund dafür ist, dass viele Menschen die Notaufnahme aufsuchen, obwohl sie dort medizinisch nicht unbedingt behandelt werden müssten. Das liegt aber nicht immer daran, dass sie ihre Beschwerden falsch einschätzen. Oft wissen Betroffene schlichtweg nicht, an wen sie sich stattdessen wenden können.
Genau das wollen wir ändern! Mit der vom Deutschen Bundestag beschlossenen Notfallreform sorgen wir dafür, dass Patientinnen und Patienten künftig schneller die richtige medizinische Versorgung erhalten und gleichzeitig unsere Notaufnahmen und Rettungsdienste entlastet werden. Ein zentraler Bestandteil der Reform ist die Einführung verbindlicher Ersteinschätzungsverfahren. Medizinisches Fachpersonal soll künftig anhand einheitlicher Kriterien beurteilen, wie dringend eine Behandlung notwendig ist und welche Anlaufstelle die richtige ist. So erhalten Hilfesuchende schneller Orientierung und werden gezielt dorthin vermittelt, wo ihnen am besten geholfen werden kann.
Die wichtigsten Änderungen im Überblick
Bessere Vernetzung der Notrufnummern 112 und 116117
Die beiden Rufnummern bleiben bestehen, werden künftig aber digital enger miteinander vernetzt. Während die 112 weiterhin für lebensbedrohliche Notfälle zuständig ist, wird die 116117 als zentrale Anlaufstelle für akute, nicht lebensbedrohliche Beschwerden gestärkt. Durch die bessere Zusammenarbeit können Hilfesuchende direkt an die zuständige Stelle weitergeleitet werden, ohne ihre Angaben mehrfach machen zu müssen.
Integrierte Notfallzentren
An ausgewählten Krankenhäusern sollen bundesweit sogenannte Integrierte Notfallzentren entstehen. Dort arbeiten die Notaufnahme, eine Notdienstpraxis und eine zentrale Ersteinschätzungsstelle eng zusammen. So wird direkt vor Ort entschieden, welche Behandlung notwendig ist. Das soll unnötige Wartezeiten reduzieren und die Notaufnahmen entlasten.
Mehr medizinische Beratung per Telefon und Video
Nicht jede akute Beschwerde erfordert einen Besuch in der Arztpraxis oder im Krankenhaus. Deshalb wird die telefonische und telemedizinische Beratung über die 116117 ausgebaut. Künftig soll rund um die Uhr eine medizinische Einschätzung möglich sein. Auch notwendige Hausbesuche werden gestärkt, insbesondere für Menschen, die nicht selbst eine medizinische Einrichtung aufsuchen können.
Rettungsdienste gezielter einsetzen
Auch die Rettungsdienste sollen entlastet werden. Wenn sich vor Ort herausstellt, dass ein Transport ins Krankenhaus nicht erforderlich ist, soll eine medizinische Versorgung direkt vor Ort möglich sein. Gleichzeitig wird die medizinische Notfallrettung als reguläre Leistung der gesetzlichen Krankenversicherung verankert. Das schafft mehr Rechtssicherheit bei der Finanzierung.
Unser Ziel ist klar: Wer medizinische Hilfe benötigt, soll diese schnell und unkompliziert erhalten. Gleichzeitig müssen wir dafür sorgen, dass unsere Rettungsdienste und Notaufnahmen ihre Kapazitäten dort einsetzen können, wo sie wirklich gebraucht werden.
Weitere Informationen zu den konkreten Regelungen der Notfallreform gibt es hier.
„Nicht jeder, der medizinische Hilfe benötigt, muss in die Notaufnahme. Aber jeder muss sich darauf verlassen können, im Ernstfall die richtige Hilfe zu bekommen. Mit der Notfallreform verbessern wir die Steuerung von Patientinnen und Patienten und entlasten unsere Rettungsdienste und Krankenhäuser. Denn gute Notfallversorgung bedeutet nicht nur schnelle Hilfe, sondern vor allem die richtige Hilfe.“